Gute Nachrichten für alle, die Angst haben, an Alzheimer zu erkranken

Es ist eine der größten Sorgen älterer Menschen. Eine, die Sie vielleicht sogar selbst betrifft, besonders wenn Ihr Arzt Ihnen bereits eröffnet hat, dass Sie die ersten Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung zeigen. Wenn Ihnen das schlaflose Nächte bereitet, dann habe ich heute Neuigkeiten für Sie, die Ihnen Ihre Sorgen nehmen.

Auch wenn es die ersten Anzeichen geben mag, selbst dann, wenn einige zu den sicheren Anzeichen eines Morbus Alzheimer zählen, muss sich diese Krankheit bei Ihnen trotzdem nicht vollständig entwickeln! Die meisten Ärzte haben nur die Beta-Amyloid-Ablagerungen im Gehirn im Visier, die sich in Gehirnscans lange vor der Entwicklung der eigentlichen Erkrankung zeigen und lange bevor erste Wahrnehmungsstörungen auftreten.

Wenn Sie selbst schon von diesen Ablagerungen betroffen sind, hat Ihr Doktor Sie vielleicht mit der Diagnose einer „präklinischen Alzheimer-Demenz“ nach Hause geschickt, bei der Sie noch unter keiner ernsthaften Wahrnehmungsstörung leiden.

In anderen Worten: Sie haben diese Erkrankung, aber Sie haben derzeit keine Symptome

Nun, ich finde, es wird Zeit, dem Ganzen einen neuen Namen zu geben. Eine neue Studie belegt zwar, dass viele der „präklinischen“ Risikofaktoren (Ablagerungen im Gehirn eingeschlossen) Ihr Risiko, an einer Alzheimer-Demenz zu erkranken, steigern.

Aber deswegen muss die Krankheit bei Ihnen nicht zwangsläufig ausbrechen! Nur 20 Prozent aller Männer über 70, die diese Gehirnablagerungen zeigen, werden jemals eine Alzheimer-Demenz entwickeln. Das bedeutet: 80 Prozent werden niemals daran erkranken. Zahlen, die man mögen muss.

Bei Frauen ist das Risiko oft ein wenig größer aber nicht immer. Eine 90-jährige Frau mit diesen Amyloid-Ablagerungen hat nur ein etwa 8-Prozent-Risiko, die Krankheit zu entwickeln.

Natürlich gibt es auch andere Risikofaktoren 

Je mehr dieser Faktoren auf Sie zutreffen, desto höher wird das Risiko, dass die Alzheimer-Demenz ausbricht. Aber auch dann muss es nicht so schlimm werden, wie Sie jetzt vielleicht noch befürchten. Ein 70-jähriger Mann, der sowohl unter den Ablagerungen wie auch unter einem Verfall von Nervenzellen leidet (Neurodegeneration), hat ein wesentlich höheres Risiko, an Alzheimer zu erkranken, als ein Mann, der keinen der beiden Risikofaktoren aufweist.

Aber sogar in dem Fall des 70-Jährigen, der beide Faktoren aufweist, ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken mit 31 Prozent immer noch sehr gering. Das bedeutet, dass 70 Prozent der Männer mit beiden Risikofaktoren niemals Alzheimer entwickeln werden.

Je mehr erkennbare Risikofaktoren es gibt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Krankheit entwickelt. Ein Mann mit drei Risikofaktoren – Beta-Amyloid-Ablagerungen, Neurodegeneration und kognitiven Störungen – entwickelt schon ein 86-prozentiges Risiko, an Alzheimer zu erkranken, und bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit noch höher. Das sind die Zahlen, die Sie nicht mögen werden.

Aber auch dann noch können Sie das Ruder herumreißen 

Weil es Mittel und Wege gibt, die Krankheit zu vermeiden, auch wenn bereits ein frühes Stadium diagnostiziert wurde. Sich den Vitamin-D- und B12-Spiegel im Blut anzuschauen, ist wichtig und die Ausleitung giftiger Stoffe wie Quecksilber, Aluminium und Blei noch viel wichtiger.

 

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