Sie bewegen sich langsamer. Sie verlieren Gleichgewicht und Stabilität.

Ihre Schrift und Ihre Art zu sprechen verändert sich. Und Sie erleben das nervige Zittern in Händen und Füßen immer häufiger.
Das Leben ist schon schwer genug, wenn man älter wird. Aber eine Parkinson-Diagnose fühlt sich an, als zöge man Ihnen den Boden unter den Füßen weg.

Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich habe es selbst erlebt. Ich leide an dieser Krankheit mittlerweile seit mehr als einem Jahrzehnt. Darum freue ich mich umso mehr, dass ich heute positive Nachrichten mit Ihnen teilen kann: Die Wissenschaft hat gute Wirkung bei einer jahrhundertealten Sportart entdeckt.

Neue Behandlungsansätze mit einer alten Sportart

Als jemand, der unter Parkinson leidet, weiß ich, wie schwer es ist, die steifen Muskeln zu bewegen. Aber die gute Nachricht ist: Je mehr Sie an dieser Beweglichkeit arbeiten, desto besser haben Sie sie unter Kontrolle. Und es sieht so aus, als wären einige Sportarten besonders gut für Parkinson-Patienten geeignet.

Tatsache ist, dass dieser sehr alte Sport die Symptome in nur sechs Monaten deutlich verbessert

Die Rede ist von Pingpong oder auch Tischtennis, ein Sport, bei dem zwei Spieler an einer Tischtennisplatte einen kleinen Ball mit einem Schläger in der Luft halten.

Forscher untersuchten Senioren mit einem leichten bis mittelschweren Parkinson-Verlauf. Danach sollten die Probanden einmal die Woche über einen Zeitraum von sechs Monaten Tischtennis spielen. Jede Einheit war fünf Stunden lang und begann mit Dehnübungen und anschließenden Tischtennisübungen. Nach drei und sechs Monaten wurden die Fortschritte notiert und die Forscher sahen Verbesserungen bei:

  • Sprache
  • Handschrift
  • Ankleiden
  • Aufstehen
  • Gehen

Die Teilnehmer selbst sahen Veränderungen in ihrem Gesichtsausdruck, der Beweglichkeit, bei der Bewegungsgeschwindigkeit und dem Zittern.
Diese Verbesserungen haben deswegen eine so große Bedeutung für Parkinson-Patienten, weil es immer noch keine Behandlung gibt, die die Krankheit heilt.

Tischtennis dämmt nicht nur Parkinson ein

Eine weitere Studie der BAT-Organisation (Bounce Alzheimer’s Therapy) belegt, dass regelmäßiges Tischtennis spielen den Ausbruch einer Alzheimer-Erkrankung um fünf Jahre verzögern kann.
Es gibt viele Angebote in jeder noch so kleinen Stadt zum Tischtennissport. Suchen Sie sich eine passende Gruppe in Ihrer Nähe und legen Sie los. Das Wichtigste dabei: Haben Sie Spaß!

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