Erinnern Sie sich an das letzte Mal, als Sie krank waren?

Sie haben sich elend gefühlt, waren kaum fähig, aufzustehen oder das Nachthemd zu wechseln. Aber schon zwei Tagen nachdem Sie die Antibiotika, die Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, eingenommen haben, wurden die Symptome besser. Jetzt stellen Sie sich noch einmal vor, wie Sie sich gefühlt haben und wie es wäre, wenn es keine Mittel mehr gäbe, die Ihnen helfen könnten.

Denn das ist die Realität, auf die wir zusteuern. Antibiotika-Resistenzen erreichen ein neues Ausmaß. Gleichzeitig rollt eine Welle neuer bakterieller Infektionen auf uns zu, die die nächste große Gesundheitskatastrophe sein könnte.

Halsentzündungen werden immer mehr

Eine Halsentzündung ist eine unangenehme und schmerzhafte Erkrankung. Sie kann so schlimm sein, dass es fast unmöglich wird, zu schlucken. Sie ist mit dem richtigen Antibiotikum schnell in den Griff zu bekommen – zumindest war es bis vor Kurzem so.

Forscher haben als Auslöser der zunehmenden Halsentzündungen Streptokokken-Bakterien der Gruppe A ausgemacht, die schon in aller nächster Zukunft vollständig gegen Antibiotika resistent sein werden. 7.025 Stränge der Gruppe-A-Streptokokken wurden über einen Zeitraum von mehreren Jahren untersucht. Dabei wurde entdeckt, dass zwei Prozent der Bakterien Genmutationen aufwiesen, die gegen Antibiotika unempfindlich sind. Zwei Prozent klingt nicht nach besonders viel. Aber bis zu diesem Punkt glaubten die Forscher noch, dass es bei den Streptokokken der Gruppe A keinerlei Genmutation gibt und sie dauerhaft auf Antibiotika ansprechen würden. Ein fataler Irrtum, wie sich nun herausstellt.

Die gute Nachricht ist aber

Sie brauchen sich nicht auf Antibiotika zu verlassen, die Ihnen die Energie rauben und Ihren Darm in Turbulenzen stürzen. Sie brauchen auch nicht länger durch die Einnahme von Antibiotika an den zunehmenden Resistenzen mitzuwirken.

Es gibt drei Möglichkeiten, sich selbst zu schützen, und die sind denkbar einfach:

  1. Denken Sie an gute Handhygiene. Waschen Sie Ihre Hände mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife, und zwar so oft wie möglich – wie wir es inzwischen alle unter Corona gelernt haben sollten.
  2. Wenn Sie gerade ein Antibiotikum einnehmen, achten Sie darauf, dass Sie es bis zum Schluss wie angegeben einnehmen.
  3. Lassen Sie sich nicht wegen jeder Kleinigkeit Antibiotika verschreiben. Antibakteriell wirkende Mittel aus der Naturheilkunde wie Oregano oder Manuka-Honig sollten Sie als Alternative immer im Haus haben.  

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