Sie tun Ihr Bestes, um gesund zu bleiben. Aber so wie es aussieht, werden Sie in diesem Bemühen manchmal ausgetrickst – besonders wenn es um die sogenannten gesunden Lebensmittel im Supermarkt oder beim Metzger geht.

Diese Tricks bezahlen Sie vielleicht mit Ihrer Gesundheit und davor möchte ich Sie heute warnen: Vermeiden Sie unbedingt diese Lebensmittel! Stark verarbeitete Lebensmittel gehören zu unserem Leben leider dazu. Stark verarbeitet klingt schon nicht sehr einladend – und abschrecken sollte es Sie auch.

Denn diese Lebensmittel enthalten oft eine lange Liste an Zusatzstoffen (die kein Mensch aussprechen kann) und bunte Aufkleber mit zweifelhaften Gesundheitsversprechen. Für viele sehen diese stark verarbeiteten Lebensmittel aus wie die Ideallösung, weil sie keine Arbeit machen und billig sind. Aber Studien zeigen, dass diese Lebensmittel Sie krank machen können – vor allen dann, wenn Sie jenseits der 60 sind.

Eine vor nicht allzu langer Zeit veröffentlichte Studie zeigt, dass diese Lebensmittel das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um 12 Prozent erhöhen.

Ganz zu schweigen von denen, die mehr als drei oder vier dieser Gerichte pro Tag zu sich nehmen: Deren Risiko eines frühen Todes liegt bei 62 Prozent. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde, zeigt ebenfalls auf, dass stark verarbeitete Lebensmittel Ihr Diabetes-Risiko erhöhen.

 Forscher untersuchten dabei die Ernährungsgewohnheiten bei mehr als 100.000 Menschen über einen Zeitraum von 10 Jahren. Sie sammelten Daten über Ernährungstagebücher der Teilnehmer. Dabei bestätigte sich, dass stark verarbeitete Lebensmittel das Diabetes-Risiko erhöhen, indem sie

  • die Glukose-Toleranz beeinträchtigen,
  • die Insulin-Resistenz steigern und
  • den Insulin-Signalweg stören.

Die große Frage ist nun: Welche Lebensmittel sind stark verarbeitet?

Sie werden überrascht sein, dass sogar scheinbar gesunde Lebensmittel dazugehören. Hier ein paar Beispiele von Nahrungsmitteln, die Sie vermeiden sollten:

  • Joghurt mit Geschmack
  • pflanzliche Burger
  • Diät-Limonade
  • Müsliriegel
  • fertige Müslimischungen und Cornflakes
  • Chicken-Nuggets 
  • Fertigsuppen

Es ist leichter gesagt als getan, auf Fertigprodukte zu verzichten. Hier ein paar Tipps, wie es leichter gelingt.

  1. Kaufen Sie keine abgepackten Fleischwaren, die gewürzt oder gefüllt sind. Selbst fertig gewürzte Burger sind bereits verarbeitete Lebensmittel.  
  2. Gewöhnen Sie sich an, die Zutatenlisten genau zu lesen, und wenn Sie nicht wissen, was hinter einer Bezeichnung steckt, suchen Sie im Internet danach und lassen Sie das Produkt notfalls liegen.  
  3. Kochen Sie mit frischen Lebensmitteln zu Hause und wenn Sie im Restaurant essen, wählen Sie auch hier frisch zubereitete Lebensmittel: also eher Kartoffeln als Pommes frites, eher Salat als Gemüse aus der Kühlung, das schon fertig gewürzt in die Mikrowelle wandert. Eher das Fischfilet als Gehacktes etc.
  4. Und wann immer die Gelegenheit besteht: Kaufen Sie Bio-Produkte.

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