39 Millionen Coronainfizierte weltweit

In dem Moment, in dem ich dies schreibe, wird diese Zahl schon wieder veraltet und gestiegen sein. Lassen Sie mit dem Händewaschen, dem Halten von genug Abstand und dem Tragen Ihrer Maske bitte nicht nach! Bleiben Sie geduldig und optimistisch. Ich weiß, dass das immer schwerer fällt, ganz gleich wie vernünftig man ist.

Ich habe während der letzten neun Monate der Pandemie viele neue Erkenntnisse zum Virus mit Ihnen geteilt und ich werde nicht müde, dass auch zukünftig zu tun, und zwar so lange, wie es nötig ist.

Auch diesen Risikofaktor sollten Sie kennen

Wir wissen, dass das Coronavirus bereits bestehende Parkinson-Symptome verschlimmern kann. Und wir wissen ebenfalls, dass es Krankheiten wie Diabetes auslösen kann. Nun fand eine neue Studie ein weiteres Risiko: Es sieht so aus, als würden einige Medikamente gegen Multiple Sklerose (MS) das Risiko für schwere COVID-19-Komplikationen verursachen.

Ich spreche von den sogenannten Anit-CD20-Medikamenten wir Rituximab und Ocrelizumab.

Die neue Studie untersuchte mehr als 1.500 MS-Patienten, die auch gleichzeitig eine nachgewiesene COVID-19-Infektion hatten

Diese Patienten, die mit einer der oben genannten Antikörper-Therapien behandelt wurden, mussten überdurchschnittlich oft künstlich beatmet werden.

Ein anderer Bericht, der in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, untersuchte 745 Patienten mit MS und COVID-19. Und auch hier fanden die Forscher heraus, dass die Patienten unter Gabe der Anti-CD20-Medikamente erheblich schwerere COVID-19-Verläufe erlebten.

Das ist alarmierend! Aber Sie können sich schützen. Auch wenn Sie niemals eine Medikation eigenständig absetzen sollten, ist das der perfekte Zeitpunkt, um mit Ihrem Arzt ein Gespräch darüber zu führen. Vielleicht gibt es auch eine andere Wirkstoffklasse, die er Ihnen verschreiben kann.

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